Der künstlerische Leiter

Bequem hat er es sich nie gemacht. Enoch zu Guttenberg ist seinen eigenen Überzeugungen gefolgt, ist nie einfach nur mit, sondern oft genug gegen den Strom geschwommen. Als einer der herausragenden Dirigenten unserer Zeit hat er sich mit der Musik auf eine Weise auseinandergesetzt, die Publikum und Kritiker aufgerüttelt und ihm zugleich internationale Achtung verschafft hat.

 

Neben seinen Engagements als Gastdirigent, z.B. bei den Bamberger Symphonikern, beim MDR Leipzig oder beim Sinfonieorchester des NDR Hamburg, beim Radio-Sinfonieorchester Saarbrücken, bei der Staatskapelle Berlin, an der Deutschen Oper am Rhein und beim Mozarteumorchester sowie vielen anderen nationalen und internationalen Orchestern, sind es insbesondere zwei Ensembles, die Guttenbergs künstlerische Idee und musikphilosophische Ansätze – so der Dirigent selbst – „mit mir zusammen zu 100 % bemüht sind, als gemeinsame Anliegen umzusetzen“: das Orchester der KlangVerwaltung und die von ihm seit 1967 geleitete Chorgemeinschaft Neubeuern.

 

Große gemeinsame Erfolge feierte Guttenberg zusammen mit diesen beiden Ensembles bei allen bedeutenden nationalen Festivals, sowie u.a. in Wien im Goldenen Saal des Musikvereins, im Concertgebouw Amsterdam, in Peking und in

St. Martin in the Fields in London. Die Aufführung von Guiseppe Verdis „Messa da Requiem“ in Rom vor Papst Benedikt XVI. gehörte zu den Höhepunkten im Konzertjahr 2010. Das Jahr 2016 wurde bestimmt von Tourneen nach Asien sowie in die USA und nach Kanada, die sich zu einem wahren Triumphzug durch die großen Konzerthäuser gestalteten – mit dem Konzert in der Carnegie Hall in New York als Höhepunkt.

 

Für seine Arbeit wurde Guttenberg mit etlichen Auszeichnungen, darunter der Deutsche Kulturpreis und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, geehrt. Für die Einspielung von Bruckners Symphonie Nr. 4 „Romantische“ erhielt er den ECHO Klassik 2008. Sein musikalisches Wirken wird durch zahlreiche Funk- und Fernsehproduktionen sowie CD-Einspielungen dokumentiert.

 

 

Weitere Informationen über Enoch zu Guttenberg finden Sie unter: www.enochzuguttenberg.de